Blog-Artikel letzte Änderung: 18.03.2020 Autor : Silke Bremser

Der Fischer und seine #Fördermittel – Meer ist dazu nicht zu sagen

Der Fischer und seine #Fördermittel – Meer ist dazu nicht zu sagen

#Unternehmer, die eine #Produktionshalle bauen möchten, können verschiedene #Fördermittel nutzen. Damit Sie keinen #Zuschuss verpassen, sollten sie sich von einem zertifizierten #Fördermittelberater beraten lassen.

Fördermittel für den Bau von Produktionshallen 

 

Es gibt so viele Fördermittel, dass sie ein ganzes Meer füllen könnten. Schön wäre, wenn man als Unternehmer sein Netz auslegen würde und am nächsten Tag wäre es voller Zuschüsse. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Aber wenn man weiß, wo man fischen muss, sieht das Ganz schon viel leichter aus.

Die Betriebsstätte eines Fahrradherstellers platzt aus allen Nähten. Die Nachfrage nach E-Bikes ist rasant gestiegen. Die Geschäftsführerin überlegt, eine neue Produktionshalle zu bauen. Auf der Suche nach einem Grundstück findet sie ein geeignetes in Hessen. Das Gewerbegebiet wurde gerade ausgewiesen. Die Gewerbegrundstücke werden von der Kommune günstig angeboten. Die Unternehmerin benötigt allerdings nicht nur eine neue Halle, sondern auch neue Mitarbeiter, um die hohe Auftragslage abzuarbeiten.

Suche nach dem passenden Hallenbauer

 

Nachdem die Unternehmerin das passende Grundstück gefunden hat, lässt sie es sich reservieren. Da das Grundstück so günstig ist, hat die Gemeinde eine Vorgabe in den Vertrag geschrieben. Das Gewerbegrundstück darf nicht weiterverkauft werden und muss innerhalb von zwei Jahren vom Käufer bebaut werden. Deshalb ist es gut, dass die Geschäftsführerin erst alle Kosten kennen will, bevor sie den Vertrag unterschreibt!

In ihrem Bekanntenkreis fragt sie, wer einen Hallenbauer empfehlen kann. Sie erhält verschiedene Namen und lässt sich von den Genannten Angebote schicken. Nachdem sie sorgfältig geprüft hat, entschließt sie sich für einen Hallenbauer, der die neue Produktionshalle schlüsselfertig anbietet. Architekt, Bauleitung und sogar den Wärmeschutznachweis bietet der Hallenbauer zusätzlich zu guten Konditionen an.

Um Energiekosten zu sparen, überlegt die Geschäftsführerin, ob sie auch erneuerbare Energien für die neue Halle nutzen kann. Sie holt Angebote für einen Pelletofen und eine Photovoltaikanlage ein.

Nun kennt sie ungefähr die gesamten Investitionskosten. Zusammen mit dem Grundstück, der Halle und einem Pelletofen oder einer Photovoltaikanlage betragen die Kosten etwa 780.000 EUR. Das ist eine beträchtliche Summe, aber da die Umsätze in den letzten Jahren gut waren und ihre Hausbank die Geschäftszahlen kennt, vereinbart sie einen Termin bei Ihrem Ansprechpartner.

Banktermin

 

Nachdem sie ihrem Berater erläutert hat, was sie vorhat, gibt er ihr eine positive Rückmeldung.  Für einen Zinssatz von jährlich 1,8% für die Dauer von 10 Jahren und der Möglichkeit, Sondertilgungen zu nutzen, könnte sie eine 100%ige Fremdfinanzierung erhalten. Die monatliche Belastung beträgt etwa 4.400 EUR inkl. Zins- und Tilgungszahlungen. Nach Ablauf der Zinsbindung von 10 Jahren besteht eine Restschuld von etwa 355.000 EUR.

Da die Geschäftsführerin zusätzlich neue Mitarbeiter einstellen möchte, muss sie aber zu der monatlichen Zins- und Tilgungsbelastung noch die erhöhten Personalkosten bedenken. Sie kommt ins Grübeln, ob sie das tatsächlich finanzieren kann und welche anderen Möglichkeiten es geben könnte.

Finanzierungsmöglichkeiten mit Fördermitteln für Neubau einer Produktionshalle

 

Nachdem sie im Internet recherchiert hat, sieht sie, dass es verschiedene Förderprogramme gibt. Da steht etwas von einem regionalen Wirtschaftsförderprogramm mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen bis zu 30%, wenn sie die Halle in einem Fördergebiet baut. Aber auch ein Förderdarlehen mit Tilgungszuschuss könnte sie beantragen. Ob sie dabei auch die erneuerbaren Energien fördern kann, ist ihr nicht klar.

Sinnvoll wäre es, nicht nur die passenden Fördermittel zu finden, sondern auch die Finanzierung so zu gestalten, dass die Halle innerhalb von 20 Jahren bezahlt wäre. Aber wer kann ihr da helfen?

Fördermittelberatung mit Beraterzuschuss der BAFA

 

Die Unternehmerin möchte sich Hilfe von außen holen und sucht einen Fördermittelberater, der die Hälfte seines Beraterhonorars mitbringt. Dafür muss die oder der Berater bei der BAFA gelistet sein.

Mit der richtigen Fördermittel- und Finanzplanung können Firmen viel Geld sparen. Zusätzlich sind noch Zuschüsse für einen Pelletofen oder andere erneuerbare Energien möglich.

Fördermittel gibt es wie Sand am Meer, man muss nur danach suchen. Wenn man weiß, wo die besten Zuschüsse zu fischen sind, freut sich der Fischer bzw. die Unternehmerin über den guten Fang.

Viel Erfolg bei Ihrem nächsten Vorhaben wünscht Ihnen

Silke Bremser

Die Geldfinderin

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